Weihnachtsgeschenk Modulhaus Lieferung am 22.12.2018

Weihnachtsgeschenk Modulhaus Lieferung am 22.12.2018

Liebe Freunde von FlyingHouse-Modulhaus

Rechtzeitig zu Weihnachten durften wir am 21. Dezember einer Familie ein „kleines“ Weihnachtsgeschenk machen. Wo vor einem Tag noch grüne Wiese war, steht heute ein Haus welches speziell für die neuen Eigentümer geplant und errichtet wurde.

Möglich ist das, da das Haus in einzelne Module geteilt und ein fix und fertiges Haus inklusive aller Installation samt Beläge und Bad direkt auf die Wiese auf Punktfundamente aus Erdschrauben gesetzt wurde.

So erspart man sich den teuren Teil eines Hauses, den Keller: Keine teuren Baggerarbeiten, kein lästiger Erdaushub. Lediglich die Anschlussleitungen für Kanal, Wasser und Strom sind vor der Lieferung herzustellen. Das Beziehen des FlyingHouse ist in wenigen Stunden möglich.

Ein FlyingHouse besteht aus Holzriegelmodulen welche nach Belieben zusammengestellt werden können. Im Rahmen der Module wird jede Größe und Form individuell geplant.

Kann man das Flying House mitnehmen?

Das Flying House ist für das Mitnehmen konzipiert. Die einzelnen Bauteile werden so zusammengebaut, dass sie auch später wieder einfach getrennt werden können. So kann ein Flying House wieder verladen werden und Sie zu einem anderen Ort begleiten.

„Wir bieten ökologische, flexible und gut durchdachte Häuser mit vernünftiger Qualität zu einem leistbaren Preis an.”

Das FlyingHouse wird über die Landesgrenzen hinaus nachgefragt und errichtet.

Hergestellt werden die Häuser von der Firma Henninger-Holzbau in Arbesbach im schönen Waldviertel. “Uns ist es wichtig, dass der nachhaltige Rohstoff Holz der in der Region reichlich vorhanden ist für unsere Häuser genutzt wird und unsere Zimmerer wohnen zum Wohlfühlen herstellen.“ so Zimmerermeister Domink Henninger.

Wir wünsche Ihnen ein tolles Jahr 2019!

Mehr Infos zu Modulhäuser unter:

http://www.henninger-holzbau.at/modulhaus/

 

 

FlyingHouse – Modulhaus “Produktionsbesichtigung am 12. Dezember ab 18 Uhr”

FlyingHouse – Modulhaus “Produktionsbesichtigung am 12. Dezember ab 18 Uhr”

Sehr geehrte Freunde von FlyingHouse Modulhaus!

Das Jahr neigt sich zu Ende und unser letztes Modulhaus im Jahr 2018 verlässt bald die Zimmerei.

Dies möchten wir zum Anlass nehmen und Sie am 12. Dezember 2018 ab 18 Uhr zu einer Produktionsbesichtigung nach Arbesbach in die Zimmerei einzuladen.

Wir würden uns freuen mit Ihnen und einem Häferl Punsch das letzte FlyingHouse  2018 zu besichtigen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um Anmeldung

Danke

Wir freuen uns auf Sie!

FlyingHouse Besichtigung

Wann: 12. Dezember 2018 ab 18 Uhr

Wo: 3925 Arbesbach, Arbesbach 88

Mehr Infos zu FlyingHouse:

http://www.henninger-holzbau.at/modulhaus/

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Feedback einer Besucherin bei einer der letzten Produktionsbesichtigungen:

Mir hat es sehr gut gefallen, weil ich sehr viel Information über alle Bereiche, welche zum Modulhaus gehören, einholen konnte (Fenster und Böden, Aufbau der Module, Kamin, Aufstellen des Hauses…). Ich habe ein Gefühl dafür bekommen, wie sich Wohnen darin anfühlen könnte und wie kleine Räume wirken und nutzbar sind.

Für mich war es sehr vertrauensbildend mit den einzelnen Handwerkern persönlich sprechen zu können. Zudem waren die Meinungen von Besuchern teilweise sehr informativ (Erfahrungsaustausch).

Claudia G.

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Was ist ein Modulhaus?

Darunter versteht man eine  flexible Wohneinheit, die aus einzelnen vorgefertigten Bauelementen besteht. Da diese Bestandteile industriell

vorgefertigt werden, sind sie kostengünstig. Ein weiterer Vorteil der Modulhäuser oder Modulbauten, Systembauten, modularen Raumsysteme, Raumzellen, Systemgebäude oder Container, wie sie auch genannt werden, ist, dass sie

nicht an einen Standort gebunden sind: Modulhäuser lassen sich abbauen und woanders wieder aufbauen. Weil man mit dem Modulhaus in der Regel umziehen kann, wird es auch mit nomadischem Wohnen assoziiert. Es ist ideal für Menschen, die örtlich flexibel bleiben wollen und folglich mit ihrem Wohnort nicht so stark verwurzelt sind. Neben der örtlichen Flexibilität der Modulhäuser sind diese Bauten zudem rasch aufgebaut. In der Regel dauert es nicht länger als sechs Wochen. Sie sind beliebig erweiterbar, aber bei Bedarf auch wieder verkleinerbar.

Quelle:

http://www.ooe-zukunftsakademie.at/Modernes%20Leben%20und%20Wohnen_Handbuch_27Apr17-DS.pdf

 

 

Feedback Besichtigung FlyingHouse in der Zimmerei Arbesbach

Feedback Besichtigung FlyingHouse in der Zimmerei Arbesbach

Liebe Besucher,

wir möchten uns für Ihr Interesse am Modulhaus, FlyingHouse und Ihren Besuch bedanken!

Rund 130 Personen sind unserer Einladung gefolgt.

 

Feedback einer Besucherin:

Mir hat es sehr gut gefallen, weil ich sehr viel Information über alle Bereiche, welche zum Modulhaus gehören, einholen konnte (Fenster und Böden, Aufbau der Module, Kamin, Aufstellen des Hauses…). Ich habe ein Gefühl dafür bekommen, wie sich Wohnen darin anfühlen könnte und wie kleine Räume wirken und nutzbar sind.

Für mich war es sehr vertrauensbildend mit den einzelnen Handwerkern persönlich sprechen zu können. Zudem waren die Meinungen von Besuchern teilweise sehr informativ (Erfahrungsaustausch).

Claudia G.

Modulhäuser; Modernes Leben und Wohnen _ O.Ö. Zukunftsakademie

Modulhäuser; Modernes Leben und Wohnen _ O.Ö. Zukunftsakademie

Was ist ein Modulhaus? Darunter versteht man eine flexible Wohneinheit, die aus einzelnen vorgefertigten Bauelementen besteht. Da diese Bestandteile industriell vorgefertigt werden, sind sie kostengünstig. Ein weiterer Vorteil der Modulhäuser oder Modulbauten, Systembauten, modularen Raumsysteme, Raumzellen, System-Gebäude oder Container, wie sie auch genannt werden, ist, dass sie nicht an einen Standort gebunden sind: Modulhäuser lassen sich abbauen und woanders wieder aufbauen. Weil man mit dem Modulhaus in der Regel umziehen kann, wird es auch mit nomadischem Wohnen assoziiert. Es ist ideal für Menschen, die örtlich flexibel bleiben wollen und folglich mit ihrem Wohnort nicht so stark verwurzelt sind. Neben der örtlichen Flexibilität der Modulhäuser sind diese Bauten zudem rasch aufgebaut. In der Regel dauert es nicht länger als sechs Wochen. Sie sind beliebig erweiterbar, aber bei Bedarf auch wieder verkleinerbar.

Die Errichtung von Modulhäusern unterliegt denselben raumplanerischen und baubehördlichen Vorschriften wie herkömmliche Hochbauten, eine entsprechende Flächenwidmung ist erforderlich, und bei der Baubehörde ist um Bewilligung anzusuchen.

Quelle: Modernes wohnen und leben

Amt der Oö. Landesregierung | Direktion Präsidium, Oö. Zukunftsakademie

http://www.ooe-zukunftsakademie.at/Modernes%20Leben%20und%20Wohnen_Handbuch_27Apr17-DS.pdf

Mehr Infos zu Modulhäuser unter:

http://www.henninger-holzbau.at/modulhaus/

Trend Modulhaus: Modernes Wohnen im Modulformat

Trend Modulhaus: Modernes Wohnen im Modulformat

Modulhäuser wurden in der Vergangenheit oft als billige Übergangswohnoption gesehen und hatten in diesem Sinne leider einen Ruf, der ihnen gar nicht gerecht wurde. Statt jedoch als provisorischer Wohncontainer abgestempelt zu werden, rücken Modulhäuser seit ein paar Jahren wieder in die Köpfe der Bauherren.

Bei einem Modulhaus handelt es sich um ein Baukonzepte, bei denen das Gebäude aus einzelnen, in sich fertig zusammengesetzten Teilsegmenten besteht.

Modulhäuser stehen heute für Flexibilität mit angenehmem Wohnklima. Denn wer ein Eigenheim plant, möchte es in der Regel nach individuellen Wünschen gestalten, und das ist der Trumpf von Modulhäusern.

Modulhäuser bieten kurze, wetterunabhängige Bauzeiten.

Bei Modulhäusern handelt es sich um Wohnkonzepte, bei denen das Gebäude aus einzelnen, in sich fertig zusammengesetzten Teilsegmenten bestehen. So kann beispielsweise ein Haus aus drei, vier oder noch mehr Modulen bestehen. Der Bau jedes Elementes erfolgt zunächst in der Produktionshalle. Da wir bei der Vormontage in unserem Werk arbeiten, unterliegen die Arbeitsprozesse nicht den Wetterbedingungen.

Dieser Vorteil kommt den Bauherren zugute, da das Ende der Bauphase verlässlicher wird und so lange Doppelbelastungen für Miet- und Kreditzahlungen entfallen.

Die fertigen Segmente werden dann mit einem Tieflader geliefert und am Bauort zusammengesetzt. So vergehen von der Konzeption bis zum schlüsselfertigen Haus mitunter nur zwei Monate. Eine Baugenehmigung wird für diese Bauart dennoch benötigt.

Module aus dem Baukasten: Das Haus, das mitwächst

„Durch die Module hat diese Hausart grundsätzlich eine sehr moderne Optik wie die einer Stadtvilla. Jedoch lassen sich durch versetzte Module mit Zwischengängen, Dachüberständen oder einer zweigeschossigen Bauweise noch weitere Individualisierungen vornehmen – sei es futuristisch, klassisch, im Landhausstil oder viel Transparenz durch Glasfronten“, sagt Maik Messerschmidt.

Da diese Häuser nicht fest auf einem Betonsockel verankert sein müssen, können sie im Fall eines Umzugs mitgenommen werden. Ab- und Aufbau benötigen hier nur wenige Tage. Der Umzug erfolgt per Tieflader, wobei fest installierte Komponenten, wie Küche oder Bad, beim Transport verbaut bleiben. Aus diesem Grund eignet sich ein Modulhaus auch hervorragend für andere Zwecke, beispielsweise als Ferienhaus, Gästehaus oder Atelier.

Energieeffiziente Module aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Auch beim Energieverbrauch sind Modulhäuser eine echte Alternative. Heiztechnik und Wärmedämmung sind bei hochwertigen Häusern gut aufeinander abgestimmt und senken somit Kosten.

Auch Fußbodenheizungen, Fotovoltaik oder Öfen lassen sich in Holz-Modulhäusern realisieren. Selbstverständlich spielen Größe, Komplexität der Gestaltung und Raffinesse des Wohnkonzeptes bei den Kosten eine Rolle. Jedoch ist ein Modulhaus im Vergleich zu einem Massivhaus der vollkommen gleichen Bauart als günstiger einzustufen.

Quelle:

https://www.haus-experten.org/infothek/meldung-anzeigen/news/trend-modulhaus-modernes-wohnen-im-modulformat-4712.html

http://www.henninger-holzbau.at/flyinghouse-oekologisch-nachhaltig-flexibel-leistbar/

FlyingHouse-Modulhaus Produktionsbesichtigung 31. August ab 13 Uhr

FlyingHouse-Modulhaus Produktionsbesichtigung 31. August ab 13 Uhr

Sehr geehrte Freunde von FlyingHouse!

Aufgrund der großen Nachfrage und der sehr positiven Rückmeldungen der ersten Produktionsbesichtigung möchten wir Sie ganz herzlich zu unserer nächsten Produktionsbesichtigung am 31. August ab 13 Uhr nach Arbesbach in die Zimmerei einladen.

Momentan stehen vier FlyingHouse Module vor der Fertigstellung.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um kurze Anmeldung!

Wir freuen uns auf Sie!

Mehr Infos zu FlyingHouse:

http://www.henninger-holzbau.at/flyinghouse-oekologisch-nachhaltig-flexibel-leistbar/

FlyingHouse-Modulhaus Produktionsbesichtigung am 13. Juli ab 13

FlyingHouse-Modulhaus Produktionsbesichtigung am 13. Juli ab 13

 

Sehr geehrte Freunde von FlyingHouse!

Wir möchten Sie ganz herzlich zu unserer Produktionsbesichtigung am 13. Juli ab 13 Uhr nach Arbesbach in die Zimmerei einladen.

Momentan stehen vier FlyingHouse Module vor der Fertigstellung.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um kurze Anmeldung!

Wir freuen uns auf Sie!

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Was ist ein Modulhaus?

Darunter versteht man eine  flexible Wohneinheit, die aus einzelnen vorgefertigten Bauelementen besteht. Da diese Bestandteile industriell

vorgefertigt werden, sind sie kostengünstig. Ein weiterer Vorteil der Modulhäuser oder Modulbauten, Systembauten, modularen Raumsysteme, Raumzellen, Systemgebäude oder Container, wie sie auch genannt werden, ist, dass sie

nicht an einen Standort gebunden sind: Modulhäuser lassen sich abbauen und woanders wieder aufbauen. Weil man mit dem Modulhaus in der Regel umziehen kann, wird es auch mit nomadischem Wohnen assoziiert. Es ist ideal für Menschen, die örtlich flexibel bleiben wollen und folglich mit ihrem Wohnort nicht so stark verwurzelt sind. Neben der örtlichen Flexibilität der Modulhäuser sind diese Bauten zudem rasch aufgebaut. In der Regel dauert es nicht länger als sechs Wochen. Sie sind beliebig erweiterbar, aber bei Bedarf auch wieder verkleinerbar.

Quelle:

http://www.ooe-zukunftsakademie.at/Modernes%20Leben%20und%20Wohnen_Handbuch_27Apr17-DS.pdf

 

Unter Top100 Häuser, ein Modulhaus?

Unter Top100 Häuser, ein Modulhaus?

KOSTENBEWUSST UND HOCHWERTIG

Wenn junge Familien nach einer günstigen und zugleich architektonisch hochwertigen Lösung für ihren Traum vom eigenen Haus suchen, werden sie häufig enttäuscht, denn konventionelle Bau- und Denkweisen stoßen hier schnell an Grenzen.

Architekt Josué Gillet und das Team von 2A Design planten jedoch ein Haus, das beide Vorgaben perfekt miteinander verbindet. Der Schlüssel dazu war die Verwendung von Modulen für Tragwerks- und Wandstrukturen, die zu je zweien die kreuzweise übereinandergesetzten Wohngeschosse bilden. Ihre sehr guten statischen  Eigen-schaften machen unterstützende Konstruktionen überflüssig.

Quelle: Aktuelle Top100 Häuser – Individuell und Attraktiv; Deutsche Verlags-Anstalt

http://www.randomhouse.de/leseprobe/Aktuelle-TOP-100-Haeuser-Individuell-und-attraktiv/leseprobe_9783421039231.pdf

 

Wohnen wird zunehmend zum Luxus, kann ein Modulhaus die Lösung sein?

In den vergangenen zehn Jahren verteuerten sich die Hauptmieten in Österreich um 36,4 Prozent von 7,7 auf 10,5 Euro pro Quadratmeter, wie aus aktuellen Daten der Statistik Austria hervorgeht.

In dem Medianwert sind die Ausgaben für Betriebskosten, Energie und Instandhaltung enthalten.
Doch auch im geförderten Bereich ist Wohnen alles andere als billig: In den Genossenschaftswohnungen zogen die Kosten zwischen 2008 und 2017 um 25,4 Prozent an (von 7,1 auf 8,9 Euro pro Quadratmeter), in den Gemeindewohnungen um 30 Prozent (von 6,7 auf 8,7 Euro).

Die laufenden Wohnkosten in Immobilien, die einem selbst gehören, legten ebenfalls spürbar zu – in Eigentumswohnungen stiegen sie im Zehnjahreszeitraum um 28,6 Prozent auf 5,4 Euro pro Quadratmeter, in eigenen Häusern um 15,4 Prozent auf 3 Euro pro Quadratmeter. Darin enthalten sind – neben den Betriebs-, Energie- und Instandhaltungskosten – auch anteilig die Zinszahlungen für Wohnraumbeschaffungskredite. Der Anschaffungspreis für die Immobilie ist also großteils nicht abgebildet.

Quer über alle Wohnformen hinweg gerechnet war Wohnen in Österreich 2017 mit 5,2 Euro pro Quadratmeter um 23,8 Prozent teurer als 2008 (4,2 Euro pro Quadratmeter). Im abgelaufenen Jahr hatten die rund 3,89 Millionen Haushalte bundesweit im Median (die Hälfte mehr, die Hälfte weniger) Wohnkosten in Höhe von 465 Euro, 2008 waren es erste 388 Euro, also um knapp 20 Prozent weniger. Die Zahl der Haushalte betrug damals erst rund 3,57 Millionen.

Im Untersuchungszeitraum erhöhte sich der Medianwert der Hauptmieten im Allgemeinen von 482 auf 642 Euro pro Monat, in den Gemeindewohnungen von 398 auf 499 Euro und in den Genossenschaftswohnungen von 478 auf 621 Euro. Wohnen im Hauseigentum kostete 2017 (inklusive der anteiligen Zinszahlungen für Kredite, aber ohne sonstige Anschaffungskosten) 410 Euro monatlich, im Wohnungseigentum 446 Euro.

Quelle: OÖ Nachrichten http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Wohnen-wird-zunehmend-zum-Luxus;art15,2905676

Zu wenig Platz zuhause? Mit einem Modulhaus wird das nie wieder ein Problem

Zu wenig Platz zuhause? Mit einem Modulhaus wird das nie wieder ein Problem

So flexibel wie das Leben müsste das Wohnen auch sein: Ein Haus, das mit steigender Kinderzahl mitwächst und wieder schrumpft, wenn Familienmitglieder ausziehen. Das geht: Modulhäuser sind ein Trend des Fertigbaus.

Eine Familie verändert sich im Laufe der Jahre: Erst ziehen zwei Menschen in ein Haus ein, dann kommt ein dritter, vielleicht gar ein vierter Mensch hinzu. Mehr Raum ist gefragt.

Jahre später ziehen nach und nach wieder ein paar Bewohner aus. Am Ende bleibt vielleicht nur einer zurück – und es ist wieder weniger Raum nötig. Häuser, die all diese Situationen mitmachen, wären schön – und sie gibt es auch schon: Dank modularer Bauweise können Gebäude mitwachsen oder schrumpfen.

Das individuelle Konfigurieren von Produkten kommt in vielen Bereichen verstärkt zum Tragen – Tendenz steigend. Horst Wildemann von der Technischen Universität München ist Experte für serielles Bauen und prophezeit: „Was beim Autokauf längst gang und gäbe ist, wird sich auch beim Eigenheim durchsetzen.“ Das geht aber längst über die individuelle Planung am Computer nach Wünschen der Bauherren hinaus – es reicht bis hin zu zukünftigen Maßnahmen wie etwa Erweiterungen.

Haus in 24 Stunden fertig
„Einzelne Module aus Leichtbauteilen werden ganz nach dem Vorbild der Autoindustrie industriell vorgefertigt und dann auf der Baustelle zusammengesetzt“, erklärt Wildemann die Produktion eines Modulhauses. Quasi fertige Hausbereiche werden so im Ganzen auf die Baustellen gebracht.

Aber die Konstruktion der Einzelteile unterscheidet sich nicht wesentlich von den Elementen, aus denen normale Fertighäuser bestehen, erklärt Christoph Windscheif vom Bundesverband Deutscher Fertigbau in Bad Honnef. Es sind in der Regel Wand- und Deckenelemente in Holztafelbauweise. Sie werden seriell in einem Werk produziert, teils wird sogar die Haustechnik bis hin zur Innenausstattung dort schon eingebaut. „Der Aufbau der Häuser kann in sehr kurzer Zeit erfolgen, etwa in 24 Stunden“, erklärt Wildemann.

Schon für 50.000 Euro
Steht das Haus einmal, lässt es sich leicht durch weitere Module erweitern, oder bestehende Einheiten können zurückgebaut werden – ganz abhängig von der Lebenssituation und den Finanzen der Familie. „Man kann zum Beispiel mit einem kleinen Haus mit 50 bis 60 Quadratmetern Wohnfläche beginnen, und es später durch Anbauten oder Aufstockungen erweitern“, erklärt Windscheif. Schon für unter 50.000 Euro gebe es kleine Modulhäuser für Singles und junge Familien.

Nach und nach – wenn die Familie und die Ansprüche wachsen und wieder Geld zum Investieren da ist – können dann Erweiterungen folgen. Sie bieten dann zum Beispiel mehr Platz für die Kinder, ein Büro für Selbstständige oder im Alter eine Einliegerwohnung für Pflegekräfte. Oder der Trakt für die Kinder wird nach deren Auszug eben wieder entfernt.
Häuser können mit den Bewohnern umziehen
„Diese Häuser haben keine Bodenplatte, sind also nicht fest mit dem Untergrund verbunden“, erläutert Windscheif. „Und die Module sind von der Größe her so konzipiert, dass sie auf einem Tieflader von Ort und zu Ort transportiert werden können.“ Allerdings darf man die Module nicht einfach überall aufstellen. Baurechtlich handele es sich um ganz normale Häuser, für die eine Baugenehmigung notwendig ist.

„Unter Architekten werden Modulhäuser kontrovers diskutiert“, sagt Christof Rose, Sprecher der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. Einerseits sehen sie die Vorteile des standardisierten Bauens. Durch die wetterunabhängige Vorfertigung der Elemente im Werk verkürze sich die Bauzeit auf der Baustelle, die Qualität der Bauteile sei hoch, und die Kosten sinken. So wird es möglich, schneller größere Mengen von Wohnungen zu bauen.

Zahl der Anbieter wächst
Andererseits fürchten die Profis, dass Bauen mit vorgefertigten Bauteilen oder Modulen schnell zu langweiligen Lösungen führt, die an Plattenbauten oder Containerdörfer erinnern. „Die Herausforderung ist, die Vorteile des seriellen Bauens zu nutzen, ohne die Nachteile in Kauf zu nehmen“, findet Rose. So sollten aus standardisierten Elementen individuelle Häuser entstehen, die sich städtebaulich in ihre Umgebung einfügen. „Dazu gibt es gegenwärtig verschiedene Forschungsprojekte.“

Das könnte auch durch die steigende Vielfalt der Angebote möglich werden: Während vor ein paar Jahren nur einzelne Fertighausfirmen Modulhäuser angeboten haben, steigt inzwischen die Zahl der Hersteller stetig.

Quelle: https://www.focus.de/immobilien/wohnen/neuer-bautrend-zu-wenig-platz-zuhause-mit-einem-modulhaus-wird-das-nie-wieder-ein-problem_id_8770077.html